Digital Na(t)ive

Digital Na(t)ive
Das mag ich so an der analogen Welt: Beim Bücherlesen sind wir alle gleich. Meine Oma, meine Mama, ich. Klar haben wir alle unsere persönlichen Vorlieben. Aber einen halbwegs passablen Roman können wir problemlos auf die Runde schicken und uns alle an ihm erfreuen – ohne Medienbruch, verzweifelte Anrufe und Fehlklickstakkatos.

Für mehr Realität in Fotokisten

Für mehr Realität in Fotokisten
In meiner Kiste tummeln sich abgetrennte Köpfe, unscharfe Gesichter und Linoleumportraits ebenso wie Linsen-Finger, Disaster-Hair-Days oder Urlaubsfotos bei Nacht und ohne Blitz. All diese halben und ganzen Menschen haben irgendwann einmal eine Rolle in meinem Leben gespielt. Vielleicht keine große; aber zumindest waren sie wichtig genug, eine von 24 Aufnahmen meines Farbfilms auf sie zu verwenden.

DurchBlicke

DurchBlicke
Männer und Frauen waren, sind und bleiben verschieden, und das ist doch auch oft genug gut und lustig so (oder welche Frau erfreut sich auch zum x-ten mal noch kindlich daran, die Fußballszene aus „Werner – Beinhart“ wortgetreu nachsprechen zu können?)

Eine Drohne namens Rolf

Eine Drohne namens Rolf
„Man könnte seinem Hund auch ein Smartphone ans Halsband binden und die Drohne mit ihm auf die Runde schicken. Man bräuchte aus der imaginären Leine, von der die Erfinder sprechen, nur eine reale zu machen. Wer wen führt, ist ja egal. Der kommt schon wieder.“

Eine Frage des Tempos

Eine Frage des Tempos
Man sollte die Schildkröte vor allem um ihre Fähigkeit beneiden, den Kopf einzuziehen, wenn es ihr zu bunt wird, und ihn erst dann wieder hinauszustrecken, wenn sie es für angemessen hält.