Digital Na(t)ive

Digital Na(t)ive
Das mag ich so an der analogen Welt: Beim Bücherlesen sind wir alle gleich. Meine Oma, meine Mama, ich. Klar haben wir alle unsere persönlichen Vorlieben. Aber einen halbwegs passablen Roman können wir problemlos auf die Runde schicken und uns alle an ihm erfreuen – ohne Medienbruch, verzweifelte Anrufe und Fehlklickstakkatos.
Für mehr Realität in Fotokisten
In meiner Kiste tummeln sich abgetrennte Köpfe, unscharfe Gesichter und Linoleumportraits ebenso wie Linsen-Finger, Disaster-Hair-Days oder Urlaubsfotos bei Nacht und ohne Blitz. All diese halben und ganzen Menschen haben irgendwann einmal eine Rolle in meinem Leben gespielt. Vielleicht keine große; aber zumindest waren sie wichtig genug, eine von 24 Aufnahmen meines Farbfilms auf sie zu verwenden.

Von Hüten und Schubladen

Von Hüten und Schubladen
Die Reaktionen teilten sich auf in Naserümpfen und Begeisterung. Fast nichts dazwischen. Eine Kellnerin verwechselte Anja und mich sogar; sie hatte sich wohl nur gemerkt: die mit dem Hut.

DurchBlicke

DurchBlicke
Männer und Frauen waren, sind und bleiben verschieden, und das ist doch auch oft genug gut und lustig so (oder welche Frau erfreut sich auch zum x-ten mal noch kindlich daran, die Fußballszene aus „Werner – Beinhart“ wortgetreu nachsprechen zu können?)
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